Molekularküche

"Der Wissenschafter bringt sein Know-how aus der Nanowelt
ein und der Koch seine Kreativität. Dabei wird mit diversen Pulvern und Spritzen hantiert. Die Küche wird zum Labor."
So die "Definition" einer Tätigkeit, die dem, der sich für das Kochen interessiert überhaupt nciht neu und nicht molekular vorkommt. Denn, tüfteln, versuchen und erfinden waren schon immer auch des Kochs grosse Freude. Ob ich nun eine Zutat mit der Pipette (dies um grosen Eindruck und en Anschein von Chemielabor zu schinden) oder mit dem Löffelchen in eine Speise tröpfle, macht - wisenschaftlich oer gar physikalisch gesehen - gar keinen Unterschied. Ein weiteres Zitat aus einer Molekularküchen - Publikation heisst:
"Die Molekularküche verwendet neben den üblichen Küchentechniken experimentell auch solche aus der Chemie und der Lebensmittelindustrie."
- Ist dem Deutsch nicht eben ein Gutes
- Löst das Wort Chemie doch bei den meisten Mitbürgern einen Schauer aus, weisst auf unsauberes und ungesundes Tun hin !
- ist Lebensmittelindustrie = oberscheusslich, giftig und mafiös.
Deshalb gehen wir doch gleich zur Quantenküche über, die sich durch derartige Kleinstmengen auszeichnet, dass we
der gekocht noch gegessen werden muss. Einziger Nachteil der Quantenküche ist der, dass Kernspintomographen und Linear- beschleuniger etwas gar teure Kücheneräte sind. Jedoch ist der grosse Vorteil, dass weder Wörter wie Chemie oder Industrie vorkommen, alles wirklich hochwissenschaftlich ist.Fazit: Ein dreifach Hoch, dem, der Schwachsinn mit der grossen Kelle anrührt!

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