Donnerstag, 26. Februar 2009

zeitverstauchung



wieder sind mehr als drei wochen im nahe -lichtgeschwin- digkeitsflug vorbeigezogen. die zeit t dilatierte wiederum zu t’. um aus einer ganzen woche nur einen tag zu machen fliege ich mit 297'000 km/h durch die gegend. schön schnell ....... gell! also, meine neue wohnung füllt sich von tag zu tag, lampen hängen schon ein paar, das bett ist bereit und ich kenne schon vier katzen aus dem quartier. das boden-feucht-aufnehmen habe ich nun auch intus, nur den nahkampf mit der waschmaschine habe ich noch nicht in angriff genommen. ein erster versuch das hemden – plätten voll ökologisch, nämlich ohne strom und bügeleisen zu meistern, ist zu meiner grossen zufriedenheit gelungen. einmal mehr: „es geht auch ohne!“. ganz besonders geniesse ich den morgen. nach allmählichem „fertiggeinen“, duschen und den tag in betrieb nehmen mittels kleider anziehen – erst dann fäng er für mich richtig an, setze ich meinen toaster – ein wirklich altes, schönes modell - in betrieb, schmiere butter und süssgelee auf die heisse scheibe und spühle alles mit kaffee runter. dann ist eröffnung des tages: agenda anschauen, zettel bewirtschaften, erste sitzung im kontrollzentrum – mein so geliebtes büro – lüften (in der wohnung ist es warm, obwohl alle heizkörper auf null gedreht sind) und ein erstes mal in den ausgang gehen. einkaufen, physiotherapie oder schlicht, morgenkaffee in der sonne. so zieht sich der tag dahin mit telefonen, aufenthalten und arbeiten im atelier, spitalbesuchen (mutter hatte ein schlegli, schwester im spital, sybille ist im pfegheim), ergreifen organisatorischer massnahmen zur verinfachung des lebens – was immer dies heissen soll – oder ich sitze am flügel, oder nehme das horn, um mozart und bach zu üben. das mittagessen lass ich meist aus, was zur folge hat, dass die auf mich wirkende gravitationkraft um etwa 5.38 * 1027 protonenmassen x Erdbeschleunigung g abgenommen hat (öppe 9 kp oder 95 newton). effekt = hosenumfang zu gross, fehlende löcher im gürtel aber gutes gefühl um und im bauch. so um 14 bis 15 uhr überkömmt mich das grosse gähnen und eine müde, der ich mit einer halben stunde liegen begegne. ich muss aber den wecker stellen, sonst penn ich eine stunde und bin anschliessend für mehr als eine weitere stunde nicht zu gebrauchen. ich fahre auch mal kurz mit dem zug nach basel, zürich oder bern um vom dorfleben in kölliken abstand zu haben und den „peter steubesand: der duft der grossen weiten welt“ zu schnuppern, oder mit kollege roland im musikhaus ösch, „die neusten“ zu themen wie kammermusik und waldhorn zu erörtern. Die zeitdilatation ist im abnehmen begriffen, der übergang vom relativistischen zeitbegriff zum newtonschen ist in sichtweite. Oder lim v <<> Mit dieser geschwindigkeit grüsse ich euch recht pensioniert und zufrieden

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