Donnerstag, 4. Juni 2009

Nun auch die Velofahrer.........


Gesehen in Altdorf, UR. In der Innerschweiz werden alle Parkierer unerbittlich zur Kasse gebeten. Pointe: Schild und Ständer befinden sich an der Kirchenmauer!

Mittwoch, 15. April 2009

Ausflug nach Frangreisch



Rekognoszierungstag in Belfort

Zwei ältere
Herren setzen sich ins Auto und steuern von Balsthal Richtung Belfort. Ziel: Geeignete Orte für Lust und Essen in und um Belfort zu finden. Bereits auf der Hinfahrt über Fahy begegnenwir Französicher Strasenbaukunst und den Wirkungen des Zentralismus. Der Anschluss der französichen Autobahn von Belfort nach Pruntrut. Auf dem Amt nimmt man die Karte, fixiert den Anfang und das Ende der neuen Autobahn und verbindet die Punkte mit einem Strich. Dies wohl der Grund, weshalb diese neue Brücke quer durch ein kleines Tal verläuft.

Ankunft in Belfort. Wir suchen die im Reiseführer gepriesene Markthalle, ein Geschichtsstück aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts. Gusseisenkonstruktion im Stil ehemaliger Bahn
hofshallen. Auch im Reiseführer zu finden, die Angabe, dass am Mittwoch und am Samstag Markt sei. Der Samstag aber DER Tag sei. Wahrlich, wir trafen an diesem Mittwoch eine zu 80% leere Halle an. Meine Kollege sprach von Enttäuschung. Weiter erfuhren wir von einer Marktstandfrau, dass die "weltberühmte Epicerie in Belfort seit einem Jahr nicht mehr sei - also noch dort stehe, aber als Beiz betrieben werde. Wieder Frustanfall bei meinem Freund. Unser Streben konzentrierte sich nun auf das finden schöner Beizen und eines Hotels, so richtig französich, leicht klapprig und sanitär an der Geruchsgrenze. Die erste Adresse war das Hotel Tonneua D'or. ein ganz schönes Stück mit prunkvoller Eingangshalle, aber preislich am obersten Rand.Trotzdem liessen wir uns das Hotel zeigen und studierten angestrengt die Preisliste. Fündig wurden wir auf einem der schönen Plätze in Belfort. Das Hotel "St. Chrisophe" - genau was wir suchten. Nicht mehr ganz neu, eher kleine, 27 Zimmer. Unten mit eingebautem Café, dessen WC exakt unseren Vorstellungen von Französichen WCs entspricht. Duftnote Pferdestall. Wir liessen uns ein Zimmer im 4. Stock zeigen und beschlossen, dass dies DAS Hotel für den geplanten Ausflug sein müsse. Nach dieser schon fast ans unmenschliche grenzende Anstrengung plagte uns der Kohldampf. In der ehemaligen Epicerie liesen wir uns zu Tische und spiesen Läbereblätz mit härdöpfel, mmmmmmmmmmh. Vollbäuchig - nach Desert und Kaffee - beäugten wir noch ein paar andere Winkel der Altstadt von Belfort und stiessen dabei auf eine extrem süsse Auslage in einem Schaufenster.










Montag, 6. April 2009

Sternzeichen oder die reine Wahrheit


Wenn die Venus am dritten Hydranten taumelt und Pluto ganz aus dem vierten Häuschen ist, so schaut der Mars verschmitzt, wie Wassermann und Fisch zusammen Oposition gegen Stier und Widder machen. Andromeda vernebelt das ganze Geschehen bläulich, so dass der Löwe endlich sein Nickerchen machen kann ohne als Faulpelz in die Sterndeutung einzugehen. Gut gesterndeutet ist halb gewahrheitet!


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Sonntag, 29. März 2009

Anfangs- oder Endlager?


Gerade Spass scheint dieses Bad im Wassereimer den kleinen Bengeln ja nicht wirklich zu machen. Doch geniessen durften sie zuvor eine Baby-Massage, die ihre stolzen Mütter eigens an einem Kurs gelehrt bekommen. Das anschliessende Abkühlungsritual soll den Babys das wohlige Gefühl der Gebärmutter stimulieren.

Dienstag, 24. März 2009

Immer diese Raucher


Typisch für einen Brandschutzfachmann

Zuhause gibt er nicht so acht und kippt den Aschbecher in den Abfall
sack!




















Sonntag, 22. März 2009

Laberwurst und Schwartenmagen ...

..gibts. Blogs der feinen Art "Bluberry", Kerzenkatalog in professionellem Stil, göttliches Enkelkind und als Dessert noch einen Geldsegen. Sag mal Boa, wie gedenkst Du hinfür mit solchen Erfolgserlebenissen eigentlich umzugehen?. Was machst Du, dass das Ganze nicht in Hochmut und Arroganz ausmündet. Dass Du vorläufig schon mal auf dem Teppich bleibst, übersende ich Dir die Negativbotschaft, dass für unseren Superlandausflug ein einziges Pärchen angemeldet ist. Wären wir nicht so grundgefestigte Perönlichkeiten, würde uns dies glatt aus den berühmten Socken hauen. Ich denke, wir gehen am 8. April ungeachtet dieser wenig verheissungsvollen Lage trotzdem auf die Rekognoszierungstour. Dann können wir wenigstens wiedermal ein Reisli machen und hoffentlich unseren Spass dabei haben. Natürlich müsste man den Typen nochmals schreiben, aber irgendwie stinkt es mir ihnen den Gottswilllchen anhänngen zu wollen. Ausgangslage war ja klar: Anmeldung bis Ende Februar damit wir dann entsprechende Hotelreservationen hätten vornehmen können. Da die Gesellen offenbar nie etwas selbst orgonanieren äh "sieren" entgeht ihnen das Erfoderliche. Dabei weiss man doch um die Qualität des vielfach bewährten Reisebüros. Ich bin beleidigte Leberwurst und gedemütigter Schwartenmagen. Was meinst Du alter Kreabolzer von der besonderen Sorte?
Enschönesunntigdennigno


...............
Du hast mich auf den Aussichtsturm der Erkenntnis gestossen mit Deiner Aufzählung all der Glücke (pluralismus cervicalis, germanicus), die mich da "hinterlistig" heimgesucht haben. Um Dir zu beruhigen, spreche ich folgende Tatsache aus: "Mein lieber Mich-auf-dem Boden-Halter, aus dem Haus meiner Mutter habe ich eine gewisse Anzahl von kleinen und grössern Teppichen zu meinem Eigentum gemacht. Dies gerade mit der heehren Absicht auf Denselbigen zu bleiben". Sollte mich also ein Grosswahnsinnsgefühl oder ein Abflugdrang all zu heftig überfallen, rolle ich mich in einen Teppich ein, stelle mcih auf einen Zweiten und stülpe mir noch einen Dritten über die Birne. Dergestalt gerüstet ist ein Abflug schlicht und physikalisch nicht mehr möglich. Den Vorsorgen ist demnach Genüge getan.
Was unser Rekognos-Ausflug betrifft, so bin ich ja heidenfroh, dass Du auch ein stabiler Bürger bist, der nicht nur ans Wohl der Kolläsche denkt, sondern dieser Aufgabe auch persönliche Freuden abringt.
Deshalb werden wir diese Tour in erster Linie für uns beide und zu unserem beider Wohle ausführen.

egutewucheaafangundregdinidzfeschtuuf

Samstag, 21. März 2009

Auto Saloon

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In Genf Räder und Blechkarrosen gesehen


Der Besuch des Auto-Saloons sei etwas besonderes, sagen die einen, die andern sind der Meinung es handle sich um eine Präsentation der Dekadenz und des Nimmer-Satt-Werdens.
Mit Freikarte und GA bewaffnet machte ich mich auf in den Saloon
zum Duel mit den Fortbewegungsmittelen. ohne Colt aber mit Fotoapparat. Schon das Logo, Bild rechts ist nicht so recht verständlich für mich. Das Herz versteh' ich eben noch, doch was soll's? Die erste Halle, die ich durchwandere ist angefüllt mit Garageeinrichtern, Hebebühnen, Zubehörhändlern, aber keinen fahrbaren Untersätzen. In den übrigen Hallen werden die blechernen Lüste aber vollauf befriedigt. Nur, so muss ich leider feststellen, basteln die "Automotiven" Produkte, die mir einfach nicht gefallen wollen. Sogar meine Lieblingsmarke "Aston Martin" ist auf die Angriffswelle aufgestiegen und baut Sportwagen, vor welchen man fast Angst bekommt, wenn man in ihre Mäuler mit scharfen Gebissen hineinschaut. vorreiter der bulligen, prozigen, bösartig aussehenden und angsteinflössenden Mobile ist der VW-kozern, vertreten durch Audi. Na ja, den Germanen war eine etwas "grosszügige" Art, oder breitbeinig, mit geschwellter Brust dastehend, eigen.


Entspannung lieferten dann die kleinen, eher unbekannten Hersteller und Marken, die so schnüggelige, kleine Autööli herstellen. Mit Gemischtantrieb oder gar ganz eleketrisch. Nach rund 2 Stunden hatte ich alles gesehen, platte Füsse und wollte nicht wie viel aufgereiht an der Wand eine Bratwürst abidrücken. Ich verliess den Ort des glänznenden Karrossen, stieg in den Zug und werde in 30 Jahren wieder mal hingehen. Da unten noch ein paar Schnüggelautööli...........




Dienstag, 17. März 2009

Baumkerze, selbstlöschend



Die selbstlöschende Kerze aus Holz

1) Holz: Ast oder ähnlich
2) Bohrung mit Wachs beschichtet
3) Wachsfüllung
4) Wasserlöschreservoir
5) Docht

Die Kerze brennt bis der Wachs aufgebraucht ist, dann sinkt der Docht ins Wasser und erlischt.

Montag, 16. März 2009

Mehrzahl von Mehrzahl = Mehrzahlen, klar?

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Viele Substantive (Hautwörter) haben eben keine Mehrzahl, oder die Germanenkrankheit "pluralitis cervicalis"


Die Pluralitis grassiert. Je abstrakter, je blasser ein Substantiv, desto eher wird es mit ihr infiziert: Bezüge, Realitäten, Verhältnisse, Zustände, Zwänge. In der Sprache der Kulturkritik und nur da trifft die Krankheit immer wieder auch Begriffe, die eigentlich gar keinen Plural haben können, weil es das Ding nur einmal gibt (die Elektrizitäten) oder weil das betreffende Wort so abstrakt ist, dass es alle seine konkreten Varianten bereits enthält (die Flexibilitäten). "Der Film liefert Konflikte und Surrealitäten." "Die scheinbaren Stabilitäten der sechziger Jahre ..." "Hier treffen deutsch-deutsche Befindlichkeiten, Sensibilitäten und auch Ängste aufeinander. Allein das letzte Feuilleton wartete auf mit: zwei Autismen, den Verfettungen des Genres (Rockmusik), knirschenden Verwerfungen dieses Jahrhunderts, den Psychopathologien politischer Befangenheiten sowie Problemkontinuitäten. Die Logik der Pluralitis ist wohl schlicht die Hoffnung, dass vielleicht die Mehrzahl aus einem blassen Begriff ... Nein, sie macht daraus einen noch blasseren.

Weitere Beispiel:

  • Herr Mehdorn, Vorsitzender der DB AG sprach an einer Eisenbahntagung von den Verkehren.
  • Firmen haben sich auf Hauswartungen spezialisiert.
  • Sprachliche Fragen zur Mehrzahl unter dem Titel: "Stimmen diese Mehrzahlen?"
  • Die Planungen der Aktivitäten waren nicht soweit gediehen, dass über die Einflüsse auf Klimen (extrafalsch) und Naturen Ausagen gemacht werden können ..........

Wenn man die Hauswartungen mit vielen Reinigungen angeht, so müssen die Sauberkeiten ins Auge springen!


Quantenküche

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Molekularküche

"Der Wissenschafter bringt sein Know-how aus der Nanowelt
ein und der Koch seine Kreativität. Dabei wird mit diversen Pulvern und Spritzen hantiert. Die Küche wird zum Labor."

So die "Definition" einer Tätigkeit, die dem, der sich für das Kochen interessiert überhaupt nciht neu und nicht moleku
lar vorkommt. Denn, tüfteln, versuchen und erfinden waren schon immer auch des Kochs grosse Freude. Ob ich nun eine Zutat mit der Pipette (dies um grosen Eindruck und en Anschein von Chemielabor zu schinden) oder mit dem Löffelchen in eine Speise tröpfle, macht - wisenschaftlich oer gar physikalisch gesehen - gar keinen Unterschied. Ein weiteres Zitat aus einer Molekularküchen - Publikation heisst:

"Die Molekularküche verwendet neben den üblichen Küchentechniken experimentell auch solche aus der Chem
ie und der Lebensmittelindustrie."


  1. Ist dem Deutsch nicht eben ein Gutes
  2. Löst das Wort Chemie doch bei den meisten Mitbürgern einen Schauer aus, weisst auf unsauberes und ungesundes Tun hin !
  3. ist Lebensmittelindustrie = oberscheusslich, giftig und mafiös.


Deshalb gehen wir doch gleich zur Quantenküche über, die sich durch derartige Kleinstmengen auszeichnet, dass weder gekocht noch gegessen werden muss. Einziger Nachteil der Quantenküche ist der, dass Kernspintomographen und Linear- beschleuniger etwas gar teure Kücheneräte sind. Jedoch ist der grosse Vorteil, dass weder Wörter wie Chemie oder Industrie vorkommen, alles wirklich hochwissenschaftlich ist.


Fazit: Ein dreifach Hoch, dem, der Schwachsinn mit der grossen Kelle anrührt!

Samstag, 14. März 2009

Wie immer: Er kommt bestimmt, der Frühling

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Erste Boten am Zürichsee



Am Freitag den 13.3.2009 - mit Glück und ohne schwarze Katze - im Arboretumpark zwischen Zürich Enge und Bürkliplatz gesichtet: Boten der längeren und wärmeren Tage. Juhu!


Mittwoch, 11. März 2009

Endlich wieder Arbeit für das Alter




Das schweizerische "Aufregungsblatt" meldete:


2001 hat der heute 69-jährige Schweizer seinen letzten Arbeitstag. Doch dann legt er erst richtig los: Innerhalb von sechs Jahren klaut er in seiner Heimatregion reihenweise Velos. Insgesamt 873 Zweiräder wechseln auf diese krumme Tour den Besitzer.

Der Mann verkauft die Velos – im Gesamtwert von rund 900´000 Franken – weiter an Private. Die meisten sei er mittels Inseraten wieder losgeworden, sagt er vor Gericht. Daneben tritt er auch an Velobörsen auf und findet Kundschaft mit Mund-zu-Mund-Propaganda (Anmerkung: Geht von Mund zu Ohr, nix küssen).

Zwei Jahre bedingt lautet das Urteil für den gewebsmässigen Diebstahl. Das Strafgericht auferlegte dem Rentner eine dreijährige Probezeit. Daneben muss er auch finanzielle Konsequenzen tragen: Die Nachsteuerforderung für sein illegales Gewerbe beläuft sich auf 66´000 Franken.

Kommentar: Auch mit 60+ braucht man das Hirn, um sich nicht erwischen zu lassen!

Montag, 9. März 2009

Schnee auf der Rigi

Schnee, eine leichte Sache, die aber grosse Kräfte entwickeln kann, vergleiche das Lawinengeschehen 1999. Schnee hat aber auch andere Eigenschaften, er beruhigt die Menschen, dampft Geräsuche und stimmt nicht nur junge Hunde und Kinder , sondern auch Erwachsene fröhlich. Schnee ist faszinierend und verwandelt Landschaften in weiche, freundliche Oberflächen. Gestern war ich kurz auf der Rigi. Ich fuhr von Arth-Goldau über Rigi-Klösterli hinauf zum Staffel. Alles weiss - leider auch der Himmel - keine Menschenseele unterwegs, als ich nach Kaltbad wanderte. Ruhig und gelassen lag alles da.









Bahnstrecke Staffel-Kaltbad





Haus am Wegrand












Selbst Wegweiser auf Augenhöhe





















Mittagspause

Freitag, 6. März 2009

Aufteilung des Kantons Aargau


der kanton AG, ein von herr napoleon gezimmertes gebilde besteht aus 11 bezirken und 229 (stand 2006) gemeinden (http://www.ag.ch/staag/gemeinden/index.html).

  • Gemindeflächen von 32 bis 2030 Hektaren
  • Einwohnerzahlen von 135 bis 20000

im zusammenhang mit dem komunalen steuergewirr - nicht nur in der schweiz - sondern auch im Aargau erschien letzhin eine schöne karte in der presse, siehe neben an.
da hab ich mir mal den spass gemacht, den Aargau in 9 GROSSGEMEINDEN aufzuteilen. es ist mir bewusst, dass ich von den föderalistenfundis geteert und geferdert werde, wenn die hinter meine so dissidente idee kommen. ebenso sind ca 200 feuerwehkommandaten, ca. 200 gemeindeammänner und gemeindeschreiber nun meine erklärten feinde. doch lässt sich's damit leben, weil eine solche grobeinteilung des Aaragus erst im nächten jahrtausend ins auge gefasst wird.

Donnerstag, 5. März 2009

auskühler: vanille glacé mit waldbeeren

400g gemischte waldbeeren
4 esslöffel puderzucker
1 dl rotwein, ev. etwas wasser

vanille glacé mit beeren mischen und 30 minuten kalt ziehen lassen
puderzuckerzusammen mit beeren kurz aufkochen
glacékugeln oder -stücke mit heissen beeren übergiessen





september 2008

Mittwoch, 4. März 2009

Dienstag, 3. März 2009

Schokoladegiesserei

Herstellung von Schokoladenhohlkörpern im Schleuderverfahren


Das geeignete Verfahren um große geschlossene Hohlfiguren herzustellen ist das Schleuderverfahren. So entstehen jährlich Millionen von Osterhasenund Weihnachtsmännern.

Schritt für Schritt zur Hohlfigur

  1. Die vorkristallisierte Schokolade wird in eine der beiden Hälften gegossen. Die eingefüllte Menge bestimmt das spätere Gewicht der Figur.
  2. Die zweite Hälfte wird darauf geklappt und durch Klammern oder Magnete festgehalten.
  3. Die Form wird für mehrere Minuten in alle Richtungen gedreht und gewendet. Die flüssige Schokolade verteilt sich so gleichmäßig an den Außenwenden der Form.
  4. Während sich die Form weiterdreht, kühlt die Schokolade langsam ab und hört auf zu fließen.
  5. Die Formen werden gekühlt, bis die Schokolade vollständig erstarrt ist.
  6. Durch Aufklappen der Form kommt die Figur heraus und kann nun verpackt werden.

Mehrfarbige Figuren

Um Figuren in mehreren Farben herzustellen, zum Beispiel damit ein Weihnachtsmann einen weißen Bart hat, werden die Formen vor dem Füllen an den entsprechenden Stellen mit andersfarbiger, z.B. weißer Schokolade bestrichen. Figuren, die noch von Hand hergestellt werden, können auch nach dem Ausformen geschminkt werden.

Montag, 2. März 2009

zentripedal oder -fugal, die Physikfrage


Drück es nach aussen oder zieht es nach innen?



Hoi Schimpans, mein gewandter Federführer und williger Eleve

Danke für die Titulierung „Studienrat" Nur verhält es sich damit folgendermassen: Studieren, das versuche ich öfters, die Resultate oder gar Erfolge sind aber von sehr gemischter Sorte. Oft rate ich was denn so werden soll, beispielsweise mit mir und meinem „sauren" Rücke
n, der wieder Mal ganz vorne sein will und mich mit Blockaden und heftigen Stichen hinten- unten traktiert. Daher interpretier ich den „Studienrat" derart, dass ein solcher oft am „röötle" ist, ob und wenn ja, was er den so studieren solle. Nach den etwas frechen aber wohlgemeinten Hinweisen betreffend Mengen (und Unmengen-) lehre, will ich mich nun Deiner nächsten Aufgabe, der Zentrifugalbeschleunigung – bei Berücksichtigung der beteiligten Masse am Vorgang wird diese dann zur Kraft – etwas beschäftigen. Vorab aber ein Vergleich, welcher physikalisch-psychologischer Grundlagen in keiner Weise entbehrt. Bewegt sich eine Masse (im Bus der instabile Senior, der grad ein Güterli holen will), so nimmt sie eine geradlinige Bahn ein. Also graduus. Massenträgheit. Jede Änderung der Richtung oder der Geschwindigkeit bedeutet einen Kraftaufwand. Und hier kommt nun die Psychologie in die Physik hinein. Der Mensch hat es auch am liebsten gleichmässig (Trägheit), ohne kräftezehrende Änderungen wie Richtungswechsel (bedingt ev. studieren!) oder Beschleunigung. Vergleiche dazu leicht angealterte Pensionäre, die so schaurig „flugbahnstabil" sein können und ihren Weg machen, komme was da wolle. Dies entspricht ja in deutlich abgeschwächter Form – da Erfahrung mit Beulen am Kopf – dem jugendlichen „Mit-dem-Kopf-durch–die-Wand" Verfahren. Oder voll Speed muesch ebe dure. mann!

Also Deinem Senior im Bus ist nun das Unangenehme passiert,
dass er während des Güterliholens von einer Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung (Kurvenfahrt, Bremsmanöver) ereilt wurde, die notwendige Kraft gegen die Kursänderung n
icht aufbrachte und demzufolge seine „Flugbahn" beibehielt. Da seine Flugbahn und die Fahrtrichtung des Busses nicht mehr die gleichen waren hat es ihn Dir in den Schoss gschletzt. Natürlich habe ich mich wohlwollend für meinen Eleven (nicht = 11) in die Bücher, Internetten und Guuugel geworfen und da folgende Weisheiten extrahiert: Eine Masse m bewegt sich mit der Geschwindigkeit v auf einer Bahn mit dem Radius r. Die Kraft, die aufgewendet werden muss, um die Bahn (nicht gradlinig) beizubehalten ist die Zentripetalkraft(spürst Du, wenn Du eine Gegenstand an einer Schnur rundherum schwingst. Die Zentrifugalkraft ist daher eine Scheinkraft und der Zentripetalkraft entgegengesetzt.


Kraft = Masse x Beschleunigung (F= M x a)


Zentripetalkraft =

Fzp = a x m




Hockt das Männchen auf der Kugel, hat es das Gefühl nach
aussen gedrückt zu werden, verspürt also eine Kraft. Aber eben nicht die, welche
vermeintlich nach aussen drückt, sondern die Kraft die z.B. die Wand des Busses auf „ihns" ausübt, dass es nicht nach draussen fliegt, klar? FAZIT: Du kannst den Ausdruck Zentrifugalkraft" getrost im Text stehen lassen. Obwohl es sich um eine Scheinkraft handelt, ist der Begriff „landläufig". Die Fiktion ja übrigens auch sehr.
Soweit, mein lieber Schüler H.W. die Ausführungen zum eingebrachten Thema.

Sei gegrüsst von Deinem studierenden Ra(s)tlosen bao

Sonntag, 1. März 2009

Neues aus der Giesserei

Neue Gussmodelle

Weiterentwicklung ist alles um am Mark bestehen zu können, lernt man in der Wirtschaft (in der Sonne oder im Bären?). Also nix wie ran und neue Modelle entwickelt. Resultate siehe Bilder:









Samstag, 28. Februar 2009

Stammtreiben alter Pfader













Der Bernerstamm

(Reminiszenzen an Fasen + Meersäuli)


Bern, 1. Juli 2007, 18:00h vor dem Restaurant Della Casa in der Innenstadt. Er sitzt am runden Tisch, der ganz in die eine Ecke gedrückt ist und verschanzt sich hinter einem Neuigkei­ten­blatt. Einer der Gründer dieser fast 30 Jahre alten Institution, es ist Schimpans, bürgerlich Heinz Wehrli. Erste schriftliche Hinweise zum Bernerstamm finden sich im vergang­enen Jahrtausend, genau am 5.1.1978, in einem Brief von Perry an verschiedene APAer, die in und um Bern lebten oder studier­ten. Der erste, offizielle Bernerstamm fand am 24.1.1978 statt. Gründungsmitglieder waren un ter andernen Perry, Mowgli, Choli, Marde, Hengst (Förster), Fasen und Schimpans. Viele kamen und gingen in den fast 30 Jahren, geblieben ist die Beiz, das Della Casa.

Soeben ist der Schreibende eingetreten und hat mit heftigem Getöse – der Schirm ist zu Boden gefallen – auf sich aufmerksam gemacht. Ohne zu grüssen wird zuerst der sich versteckenden Zeitungsleser abgelichtet. Der Handschlag folgt und die Fragen, die man beim Eintreffen am Stammtisch stellt, ebenfalls. Ob der Platz um den runden Tisch wohl ausreiche, will ich von Schimpans wissen, der mir die nicht Abgemeldeten, die zu Erwar­tenden und die Sowieso-Kommenden aufzählt und meint: „Jaa, es wird scho gaa“. Nach der Aufgabe der ersten Bestellung stellt sich bereits der Nächste ein, unser Ober­förster Hengst. Das Zeremoniell wiederholt sich, die Platz­frage wird nicht mehr erörtert. Auch der Tisch­älteste, Meersäuli, mit deutlich über 80 Lenzen im Rucksack, erscheint. Weitere Legenden wie Fasen und Buutz gesellen sich zu uns. Nun denn, die Runde ist voll. Man unter­hält sich über: „Hesch dee wieder emol gseh“, „Was macht den au de säb..“ und andere Bewegungen der Welt. Neben der verbalen Unter­haltung wird auch die Kulina­rische gepflegt. Die Karte ist eigentlich allen bekannt, gibt aber jedes Mal wieder zu erneuten Verhan­dlungen Anlass, sowie zu gesund­heit­lichen und oder „gluschtige“ Überle­gung­en. Eine weitere, klare Heraus­forderung ist die Wahl des Abendweines. Umgeben von Connaisseuren, kann ich das Auswahlverfahren wirklich geniessen. Heute steht der Preisgestaltung des „neuen“ Wirtes einiges entgegen und es wird für es „Halbeli“ gestimmt, dessen Inhalt nicht nur trink- sondern auch bezahl­bar ist. Da erscheint Mungo, Bruno Nüsperli, und setzt sich als Nichtangemeldeter zur Runde. Allseits Freude einen eher seltenen Teilnehmer unter sich zu haben. Kommt das Essen legt sich natürlicherweise die Vielfalt und Heftigkeit der Unter­haltung, um danach wieder voll aufzuwallen. The­men wie das Rütli, Sondermüll­deponien, das Waldsterben, aber auch persönliche Ereignisse kreisen um den Tisch oder gehen direkt über die Gläser hinweg zum Gegen­über (Der Modellbähnler setzt sich mit Vorteil zwischen Fasen und Bao). Jedes Mal ist der Bernerstamm eine sehr angeregte und freudige Runde. Die ersten verlassen den Stamm um neun, andere sitzen bis gegen elf Uhr.

bao

Freitag, 27. Februar 2009

Giessereineuigkeiten

Giesserei

Die Giesserei liegt mir im Blut. Ich bin so zu sagen in einer Stahlgiesserei aufgewachsen, kenne die Gerüche, den Staub und den Lärm und natürlich vor allem die Hitze. Flüssiger Stahl bei 1600°C wärmt nicht nur das Gemüt im Winter, sondern ist auch schweiss- treibend und nebenbei auch etwas gefährlich. faszinierend war und ist es allemal, wenn ein Ofen "abgestochen" , dass heisst der flüssige Stahl aus dem Schmelzofen in die Giesspfanne "umgeschüttet" wird. Dann zur Form und hinein damit, mit dem gleissenden, flüssigen Metall, in die Form. Es raucht, dampft und anch einigen Stunden oder Tagen, kann das erkaltete Gusstück ausgepackt werden. Herstellen, Fabrizieren, Neues schöpfen !


Heute fasziniert mich dies Gewerbe immer noch, nur habe ich keine Giesserei mehr nebendran. Also versuchte ich es mit Wachs, da sind Einrichtungen und Anforderungen viel einfacher und die Giesstemperatur liegt unter 100°C. Der Formenbau ist aber nahezu so interessant wie bei den "grossen und Heissen".

Verschiedene Versuche waren notwendig, bis es einigermas
sen klappte. formstoff, Formtrennung, Formoberfläche (dass der erstarrte Wachs nicht klebt), Giesstemperatur, lunkerbildung (Löcher durch das Schwinden des Wachses beim Abkühlen) ... all diese giesstechnischen Feinheiten sind auch beim Wachsgiessen zu beachten. Wenn das Glück beisteht, dann entsteht z.B. eine Wachskerze in Form einer Glühbirne.





Die ultimative Stromsparlampe!



Donnerstag, 26. Februar 2009

zeitverstauchung



wieder sind mehr als drei wochen im nahe -lichtgeschwin- digkeitsflug vorbeigezogen. die zeit t dilatierte wiederum zu t’. um aus einer ganzen woche nur einen tag zu machen fliege ich mit 297'000 km/h durch die gegend. schön schnell ....... gell! also, meine neue wohnung füllt sich von tag zu tag, lampen hängen schon ein paar, das bett ist bereit und ich kenne schon vier katzen aus dem quartier. das boden-feucht-aufnehmen habe ich nun auch intus, nur den nahkampf mit der waschmaschine habe ich noch nicht in angriff genommen. ein erster versuch das hemden – plätten voll ökologisch, nämlich ohne strom und bügeleisen zu meistern, ist zu meiner grossen zufriedenheit gelungen. einmal mehr: „es geht auch ohne!“. ganz besonders geniesse ich den morgen. nach allmählichem „fertiggeinen“, duschen und den tag in betrieb nehmen mittels kleider anziehen – erst dann fäng er für mich richtig an, setze ich meinen toaster – ein wirklich altes, schönes modell - in betrieb, schmiere butter und süssgelee auf die heisse scheibe und spühle alles mit kaffee runter. dann ist eröffnung des tages: agenda anschauen, zettel bewirtschaften, erste sitzung im kontrollzentrum – mein so geliebtes büro – lüften (in der wohnung ist es warm, obwohl alle heizkörper auf null gedreht sind) und ein erstes mal in den ausgang gehen. einkaufen, physiotherapie oder schlicht, morgenkaffee in der sonne. so zieht sich der tag dahin mit telefonen, aufenthalten und arbeiten im atelier, spitalbesuchen (mutter hatte ein schlegli, schwester im spital, sybille ist im pfegheim), ergreifen organisatorischer massnahmen zur verinfachung des lebens – was immer dies heissen soll – oder ich sitze am flügel, oder nehme das horn, um mozart und bach zu üben. das mittagessen lass ich meist aus, was zur folge hat, dass die auf mich wirkende gravitationkraft um etwa 5.38 * 1027 protonenmassen x Erdbeschleunigung g abgenommen hat (öppe 9 kp oder 95 newton). effekt = hosenumfang zu gross, fehlende löcher im gürtel aber gutes gefühl um und im bauch. so um 14 bis 15 uhr überkömmt mich das grosse gähnen und eine müde, der ich mit einer halben stunde liegen begegne. ich muss aber den wecker stellen, sonst penn ich eine stunde und bin anschliessend für mehr als eine weitere stunde nicht zu gebrauchen. ich fahre auch mal kurz mit dem zug nach basel, zürich oder bern um vom dorfleben in kölliken abstand zu haben und den „peter steubesand: der duft der grossen weiten welt“ zu schnuppern, oder mit kollege roland im musikhaus ösch, „die neusten“ zu themen wie kammermusik und waldhorn zu erörtern. Die zeitdilatation ist im abnehmen begriffen, der übergang vom relativistischen zeitbegriff zum newtonschen ist in sichtweite. Oder lim v <<> Mit dieser geschwindigkeit grüsse ich euch recht pensioniert und zufrieden

Sondern es begann in der Sonne


Lieber Boa

Hatte gestern wiedermal so Halluzi nationen. Plötzlich sah ich Dein Konterfei in einer Rauch- und Giftwolke, etwas verschwommen. Ist das jetzt real oder fantasy? Du, sitzend allein aber zufriedend dreinschauend vor einem Kaffee und natürli räuckend und für neues
Gift sorgend mitten in der Entsorgungsszenerie-Reportage.. Mann o Mann. Das gibt aber Stoff zum Verarbeiten, für Klatsch und so. Hast Du mit der Moderatorin noch etwas anbändeln können? Vielleicht hätte die nach der Sendung auch ein romantisches Wachslämpli brauchen können. Bitte, wenn Du am FR an den Stamm kommst, dann in grobentgiftet. Wir wollen keine neue Halle über dem Delly. Het der Aargau frohi Chnabe, denn.........

Lieber Sch'mp'ns


Nu so läuft man in die Fernsehwelt. Der Sachverhalt ist ein Folgender. Ich war in meiner Kerzengiesserei, verspürte Hunger, aber keine Lust zum kocken. Beschluss: In die Sonne und einen so guten Süüdfleischsaloot essen. Als ich da ankam schien wirklich die Sonne. Scheinwerfer schon draussen. dachte mir: hoffentlich ist da nicht die Fastnacht los, sonst ist nix mit dem Essen. Als ich weitere Lampen, eine Kamera und das Froilein von Schweiz-Aktüll sah, wusste ich es. Sondermüllsendung jeden Abend die ganze Woche. Als TV-Woiör wollte ich wissen was da abläuft und nahm Platz, bestellte und las zuerst die Zeitung. So von wegen allgemeiner Allgemeinbildung. dann ass ich gemütlich meinen Saloot. Da war auch der Gmeindsmuni und der Chef der Sondermüllgegnervereinigung. Die unterhielten sich alle ganz locker. Als 19:00h vorbei war wurden alle geschäftig und etwas nervös, beso die liebe Dame, die da die Sätze vor der Linse sagt. Kurz und gut, um Viertelab kam es zum kurzen Dreh und ich wurde als Hintergrund für das Fernfröilein gebraucht. Da stach mich der Wurm und ich ging nach Hause und wollte die Sendung sehen. Doch, oh Segnung der Technik, Fernsehnetz am Boden, nix Bild, nix Befriedigung des exibi-zionist-ischen Dranges und auch kein Internet und auch kein Telefon, da alles am gleichen Faden hängt.
Eine SMS heute morgen teilte mir dann mit, mich gesehen zu haben und nun auch Du noch.

Dies der völlig giftfreie Sachverhalt des gestrigen Auftrittes!

Boa grüsst

Mittwoch, 25. Februar 2009

Erster Versuch


Genau so hat es nicht angefangen mit der Karavane.