
Gesehen in Altdorf, UR. In der Innerschweiz werden alle Parkierer unerbittlich zur Kasse gebeten. Pointe: Schild und Ständer befinden sich an der Kirchenmauer!
lfort zu finden. Bereits auf der Hinfahrt über Fahy begegnenwir Französicher Strasenbaukunst und den Wirkungen des Zentralismus. Der Anschluss der französichen Autobahn von Belfort nach Pruntrut. Auf dem Amt nimmt man die Karte, fixiert den Anfang und das Ende der neuen Autobahn und verbindet die Punkte mit einem Strich. Dies wohl der Grund, weshalb diese neue Brücke quer durch ein kleines Tal verläuft.
Mittwoch und am Samstag Markt sei. Der Samstag aber DER Tag sei. Wahrlich, wir trafen an diesem Mittwoch eine zu 80% leere Halle an. Meine Kollege sprach von Enttäuschung. Weiter erfuhren wir von einer Marktstandfrau, dass die "weltberühmte Epicerie in Belfort seit einem Jahr nicht mehr sei - also noch dort stehe, aber als Beiz betrieben werde. Wieder Frustanfall bei meinem Freund.
Unser Streben konzentrierte sich nun auf das finden schöner Beizen und eines Hotels, so richtig französich, leicht klapprig und sanitär an der Geruchsgrenze. Die erste Adresse war das Hotel Tonneua D'or. ein ganz schönes Stück mit prunkvoller Eingangshalle, aber preislich am obersten Rand.Trotzdem liessen wir uns das
Hotel zeigen und studierten angestrengt die Preisliste. Fündig wurden wir auf einem der schönen Plätze in Belfort. Das Hotel "St. Chrisophe" - genau was wir suchten. Nicht mehr ganz neu, eher kleine, 27 Zimmer. Unten mit eingebautem Café, dessen WC exakt unseren Vorstellungen von Französichen WCs entspricht. Duftnote Pferdestall. Wir liessen uns ein Zimmer im 4. Stock zeigen und beschlossen, dass dies DAS Hotel für den geplanten Ausflug sein müsse. Nach dieser schon fast ans unm
enschliche grenzende Anstrengung plagte uns der Kohldampf. In der ehemaligen Epicerie liesen wir uns zu Tische und spiesen Läbereblätz mit härdöpfel, mmmmmmmmmmh. Vollbäuchig - nach Desert und Kaffee - beäugten wir noch ein paar andere Winkel der Altstadt von Belfort und stiessen dabei auf eine extrem süsse Auslage in einem Schaufenster.



rönlichkeiten, würde uns dies glatt aus den berühmten Socken hauen. Ich denke, wir gehen am 8. April ungeachtet dieser wenig verheissungsvollen Lage trotzdem auf die Rekognoszierungstour. Dann können wir wenigstens wiedermal ein Reisli machen und hoffentlich unseren Spass dabei haben. Natürlich müsste man den Typen nochmals schreiben, aber irgendwie stinkt es mir ihnen den Gottswilllchen anhänngen zu wollen. Ausgangslage war ja klar: Anmeldung bis Ende Februar damit wir dann entsprechende Hotelreservationen hätten vornehmen können. Da die Gesellen offenbar nie etwas selbst orgonanieren äh "sieren" entgeht ihnen das Erfoderliche. Dabei weiss man doch um die Qualität des vielfach bewährten Reisebüros. Ich bin beleidigte Leberwurst und gedemütigter Schwartenmagen. Was meinst Du alter Kreabolzer von der besonderen Sorte?
Was unser Rekognos-Ausflug betrifft, so bin ich ja heidenfroh, dass Du auch ein stabiler Bürger bist, der nicht nur ans Wohl der Kolläsche denkt, sondern dieser Aufgabe auch persönliche Freuden abringt.


der gekocht noch gegessen werden muss. Einziger Nachteil der Quantenküche ist der, dass Kernspintomographen und Linear- beschleuniger etwas gar teure Kücheneräte sind. Jedoch ist der grosse Vorteil, dass weder Wörter wie Chemie oder Industrie vorkommen, alles wirklich hochwissenschaftlich ist.
Schnee, eine leichte Sache, die aber grosse Kräfte entwickeln kann, vergleiche das Lawinengeschehen 1999. Schnee hat aber auch andere Eigenschaften, er beruhigt die Menschen, dampft Geräsuche und stimmt nicht nur junge Hunde und Kinder , sondern auch Erwachsene fröhlich. Schnee ist faszinierend und verwandelt Landschaften in weiche, freundliche Oberflächen. Gestern war ich kurz auf der Rigi. Ich fuhr von Arth-Goldau über Rigi-Klösterli hinauf zum Staffel. Alles weiss - leider auch der Himmel - keine Menschenseele unterwegs, als ich nach Kaltbad wanderte. Ruhig und gelassen lag alles da.
Das geeignete Verfahren um große geschlossene Hohlfiguren herzustellen ist das Schleuderverfahren. So entstehen jährlich Millionen von Osterhasenund Weihnachtsmännern. 
Um Figuren in mehreren Farben herzustellen, zum Beispiel damit ein Weihnachtsmann einen weißen Bart hat, werden die Formen vor dem Füllen an den entsprechenden Stellen mit andersfarbiger, z.B. weißer Schokolade bestrichen. Figuren, die noch von Hand hergestellt werden, können auch nach dem Ausformen geschminkt werden.

Der Bernerstamm
(Reminiszenzen an Fasen + Meersäuli)
Bern, 1. Juli 2007, 18:00h vor dem Restaurant Della Casa in der Innenstadt. Er sitzt am runden Tisch, der ganz in die eine Ecke gedrückt ist und verschanzt sich hinter einem Neuigkeitenblatt. Einer der Gründer dieser fast 30 Jahre alten Institution, es ist Schimpans, bürgerlich Heinz Wehrli. Erste schriftliche Hinweise zum Bernerstamm finden sich im vergangenen Jahrtausend, genau am 5.1.1978, in einem Brief von Perry an verschiedene APAer, die in und um Bern lebten oder studierten. Der erste, offizielle Bernerstamm fand am 24.1.1978 statt. Gründungsmitglieder waren un ter andernen Perry, Mowgli, Choli, Marde, Hengst (Förster), Fasen und Schimpans. Viele kamen und gingen in den fast 30 Jahren, geblieben ist die Beiz, das Della Casa.
Soeben ist der Schreibende eingetreten und hat mit heftigem Getöse – der Schirm ist zu Boden gefallen – auf sich aufmerksam gemacht. Ohne zu grüssen wird zuerst der sich versteckenden Zeitungsleser abgelichtet. Der Handschlag folgt und die Fragen, die man beim Eintreffen am Stammtisch stellt, ebenfalls. Ob der Platz um den runden Tisch wohl ausreiche, will ich von Schimpans wissen, der mir die nicht Abgemeldeten, die zu Erwartenden und die Sowieso-Kommenden aufzählt und meint: „Jaa, es wird scho gaa“. Nach der Aufgabe der ersten Bestellung stellt sich bereits der Nächste ein, unser Oberförster Hengst. Das Zeremoniell wiederholt sich, die Platzfrage wird nicht mehr erörtert. Auch der Tischälteste, Meersäuli, mit deutlich über 80 Lenzen im Rucksack, erscheint. Weitere Legenden wie Fasen und Buutz gesellen sich zu uns. Nun denn, die Runde ist voll. Man unterhält sich über: „Hesch dee wieder emol gseh“, „Was macht den au de säb..“ und andere Bewegungen der Welt. Neben der verbalen Unterhaltung wird auch die Kulinarische gepflegt. Die Karte ist eigentlich allen bekannt, gibt aber jedes Mal wieder zu erneuten Verhandlungen Anlass, sowie zu gesundheitlichen und oder „gluschtige“ Überlegungen. Eine weitere, klare Herausforderung ist die Wahl des Abendweines. Umgeben von Connaisseuren, kann ich das Auswahlverfahren wirklich geniessen. Heute steht der Preisgestaltung des „neuen“ Wirtes einiges entgegen und es wird für es „Halbeli“ gestimmt, dessen Inhalt nicht nur trink- sondern auch bezahlbar ist. Da erscheint Mungo, Bruno Nüsperli, und setzt sich als Nichtangemeldeter zur Runde. Allseits Freude einen eher seltenen Teilnehmer unter sich zu haben. Kommt das Essen legt sich natürlicherweise die Vielfalt und Heftigkeit der
Unterhaltung, um danach wieder voll aufzuwallen. Themen wie das Rütli, Sondermülldeponien, das Waldsterben, aber auch persönliche Ereignisse kreisen um den Tisch oder gehen direkt über die Gläser hinweg zum Gegenüber (Der Modellbähnler setzt sich mit Vorteil zwischen Fasen und Bao). Jedes Mal ist der Bernerstamm eine sehr angeregte und freudige Runde. Die ersten verlassen den Stamm um neun, andere sitzen bis gegen elf Uhr.
bao

iederum zu t’. um aus einer ganzen woche nur einen tag zu machen fliege ich mit 297'000 km/h durch die gegend. schön schnell ....... gell! also, meine neue wohnung füllt sich von tag zu tag, lampen hängen schon ein paar, das bett ist bereit und ich kenne schon vier katzen aus dem quartier. das boden-feucht-aufnehmen habe ich nun auch intus, nur den nahkampf mit der waschmaschine habe ich noch nicht in angriff genommen. ein erster versuch das hemden – plätten voll ökologisch, nämlich ohne strom und bügeleisen zu meistern, ist zu meiner grossen zufriedenheit gelungen. einmal mehr: „es geht auch ohne!“. ganz besonders geniesse ich den morgen. nach allmählichem „fertiggeinen“, duschen und den tag in betrieb nehmen mittels kleider anziehen – erst dann fäng er für mich richtig an, setze ich meinen toaster – ein wirklich altes, schönes modell - in betrieb, schmiere butter und süssgelee auf die heisse scheibe und spühle alles mit kaffee runter. dann ist eröffnung des tages: agenda anschauen, zettel bewirtschaften, erste sitzung im kontrollzentrum – mein so geliebtes büro – lüften (in der wohnung ist es warm, obwohl alle heizkörper auf null gedreht sind) und ein erstes mal in den ausgang gehen. einkaufen, physiotherapie oder schlicht, morgenkaffee in der sonne. so zieht sich der tag dahin mit telefonen, aufenthalten und arbeiten im atelier, spitalbesuchen (mutter hatte ein schlegli, schwester im spital, sybille ist im pfegheim), ergreifen organisatorischer massnahmen zur verinfachung des lebens – was immer dies heissen soll – oder ich sitze am flügel, oder nehme das horn, um mozart und bach zu üben. das mittagessen lass ich meist aus, was zur folge hat, dass die auf mich wirkende gravitationkraft um etwa 5.38 * 1027 protonenmassen x Erdbeschleunigung g abgenommen hat (öppe 9 kp oder 95 newton). effekt = hosenumfang zu gross, fehlende löcher im gürtel aber gutes gefühl um und im bauch. so um 14 bis 15 uhr überkömmt mich das grosse gähnen und eine müde, der ich mit einer halben stunde liegen begegne. ich muss aber den wecker stellen, sonst penn ich eine stunde und bin anschliessend für mehr als eine weitere stunde nicht zu gebrauchen. ich fahre auch mal kurz mit dem zug nach basel, zürich oder bern um vom dorfleben in kölliken abstand zu haben und den „peter steubesand: der duft der grossen weiten welt“ zu schnuppern, oder mit kollege roland im musikhaus ösch, „die neusten“ zu themen wie kammermusik und waldhorn zu erörtern. Die zeitdilatation ist im abnehmen begriffen, der übergang vom relativistischen zeitbegriff zum newtonschen ist in sichtweite. Oder lim v <<> Mit dieser geschwindigkeit grüsse ich euch recht pensioniert und zufrieden

chrüsimüsi wo so a bode gheit.